Was ist Craniosacrale Therapie?
Craniosacrale Therapie ist die am häufigsten ausgeübte Form der Osteopathie.
Typisch für die Craniosacrale Therapie ist die Position des Therapeuten zum Patienten: In der Regel steht oder sitzt er hinter dem Patienten und versucht über sanfte Einwirkungen auf den Kopf, über die Halswirbelsäule bis zum Steißbein Blockaden in Skelett, Muskulatur und Gewebe zu lösen.
Die craniosacrale Lehre besagt, dass es zwischen fest verbundenen Knochen wie z.B. am Schädel, eine gewisse Beweglichkeit gibt. In der Weiterentwicklung der osteopahtischen Theorien ging man von einem Zusammenspiel der Hirn- und der Rückenmarkshäute, sowie einem Zusammenspiel von Schädel und Wirbelsäule aus.
Demnach kann der Therapeut das Pulsieren der Gehirnflüssigkeit (Liquor bzw. Nervenwasser) ertasten und darauf mit seiner Behahandlung einwirken.
Craniosacrale Therapie kommt zum Einsatz bei funtkionellen Störungen, bei denen Muskeln, Gewebe oder Organe in Ihrer Funktion eingeschränkt sind. Ebenso kann die Therapieform bei wiederkehrenden Kopfschmerzen, Migräne oder Funktionsstörungen des Kiefergelenks eine wirksame Hilfe sein.